Nachdem über Monate verbreitet wurde, dass die Maske nicht zum Eigenschutz, sondern zu Fremdschutz gedacht ist, sehen wir jeden Tag im Supermarkt weiterhin Menschen die auf die Maulwindel als Glückbringer setzen. Jetzt, wo nicht mehr alle den Schnutenpulli anziehen, stellt sich die Frage nach dem Sinn, wenn ich andere durch “meine Maske” solidarisch schütze. Was bringt das dann noch?

Und gleich wird ein neues Narrativ aufgemacht. Der Eigenschutz besteht doch. Bei der FFP2 Maske soll die Ansteckung sogar unter einem Prozent betragen. Ja, wenn dies wirklich so ist, dann frage ich mich: warum war das dann nicht die ganze Zeit freiwillig. Dann bestand doch nie ein Grund dafür, dass Menschen im Sinne der Solidarität hätten eine Maske tragen müssen. Der typische Querdenker kommt sich verarscht vor und denkt an die Zeiten, als sogar noch Schal oder Halstuch ausreichen sollte.

Der Fans des Schutenpullis kommt sich ebenfalls verarscht vor, wenn trotz sehr hoher Fallzahlen, nun eben keine Verpflichtung mehr besteht. Das alles lässt nur eine logische Schlussfolgerung zu: wir sind alle über Monate von der Regierung verarscht worden. Die Maulwindel ist und bleibt was sie ist: ein Glückbringer – mehr nicht.