Die Grünen sollen dem von der Ampelkoalition geplanten Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr nach Auffassung ihrer Jugendorganisation nicht zustimmen. “Als Grüne Jugend haben wir von Beginn an klargemacht, dass wir über den Vorschlag eines Sondervermögens irritiert sind, weil es in der aktuellen Lage nicht hilft. Die 100 Milliarden leisten keinen Beitrag für die Unterstützung der Ukraine”, sagte Bundessprecher Timon Dzienus Rheinischen Post vor dem kleinen der Grünen.

Offenbar ist die Grüne Jugend noch normaler, als deren Parteispitze. “Wir fordern daher eine Reform des Beschaffungswesens und eine bedarfsgerechte Ermittlung notwendiger Militärausgaben, bevor zusätzliche Mittel in die Bundeswehr fließen”, sagte Dzienus. “Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir noch zu viele ungeklärte Punkte”, so der Grüne-Jugend-Sprecher. Es wäre “voreilig, dem Sondervermögen jetzt als Partei zuzustimmen”. Hervorragend, Timon Dzienus! Das Geld kann man sicherlich für viel bessere Dinge gebrauchen, zum Beispiel für den Umweltschutz, anstatt Kohle in für die Gesellschaft wertlose Panzer zu pumpen.

Die Grüne Partei-Spitze hat ihren Überzeugungen bereits nach wenigen Wochen an der Regierung verraten. Wie damals schon Joschka Fischer, der ebenso wie Habeck, in Rekordzeit vom Strickpulli zum Anzug wechselte.